12. Januar 2008
Wie werde ich Werber?

Heute starte ich eine kleine Serie für alle die sich im neuen Jahr vorgenommen haben in der Reklame-Branche Fuss zu fassen oder sich dort sicherer zu fühlen.
Ja was brauchts denn als Werber oder Werberin? Natürlich eine gute Ausbildung. Auch sehr wichtig ist das richtige Fortbewegungsmittel. Bleiben wir beim Auto. Hier kann man sich ja ziemlich vertun.
Der neue Mini geht zum Beispiel gar nicht, nein, der ging noch nie.

Und schon gar nicht der Cooper-S. Und nein, auch den neuen Fiat 500 kann sich höchstens die Telefonistin leisten.

Markenbewusstsein beweisen Fahrer und -innen von Wagen mit Tradition und tadellosem Stammbaum aber ohne Retro-Elemente. Und zu neu dürfen sie auch nicht sein.
Da kommt zum Beispiel ein Jaguar aus den Siebziger- oder Achziger-Jahren in Frage.

Speziell für Herren eignen sich sportliche Gefährte aus Zuffenhausen, wie dieser 911 Turbo.

Attribute wie "praktisch", "sicher", "oekologisch" oder gar "günstig im Unterhalt" sind auszublenden. Mit diesen Vokabeln operieren wir ja tagtäglich in den Anzeigentexten des Kunden. Die eigene CO2-Bilanz geht den aber gar nichts an.
Und wers anders sieht soll die ÖV-Monatskarte lösen, das geht auch noch gerade so durch.






















