Chevrolet: Die Billigst-Marke

Amerikanischer Koreaner.

General Motors hat vor ein paar Monaten die Marke Daewoo beerdigt. Die mehrheitlich kleinen asiatischen Autos werden jetzt unter der Chrom-und-Heckflossen-Marke Chevrolet verkauft. Ziemlich unglaubwürdig, dieser Move. Jetzt wo die Koreaner allmählich an Reputation gewinnen und die Bewerbung von "billig" hin zu mehr Qualitätsargumenten geht. Siehe Hyundai-Kampagne.

Das ist die eine Seite der Geschichte. Aber haben Sie die Werbung gesehen? Das führt zum Totalschaden für den Mythos der amerikansichen Marke. Da wundert es niemanden mehr, dass General Motors praktisch pleite ist.

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ZVV: Ein super Angebot

ZVV-Hockeyspot
Der Zürcher Verkehrsverbund wirbt mit neuen Spots und Anzeigen für das Ticket-für-Alles. Der ZVV scheint sein Angebot ausgebaut zu haben. So ist jetzt auch der Eintritt in die Oper und das Ticket zum ZSC-Match im Preis des Trambillettes inklusive. Oder wie verstehen Sie das?

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APG: Die besten Plakate?

Am 11. Mai 2006 fand die "APG Poster Night" statt. An dieser Veranstaltung werden die besten Strassenplakate, welche im letzten Jahr in der Schweiz kreiert und eingesetzt wurden, gekürt.

Gewonnen hat ein richtig gutes Plakat. Reduziert in der Gestaltung und mit einer klaren Botschaft.

Suva-Helm

Ausgezeichnet wurden aber auch Plakate, welche eher als Inserate funktioneren würde, nicht aber als flüchtig wahrgenommene Strassenplakate.
Die Logos der werbenden Kunden sind mikrig klein. Falls der Kunde mit diesen Tapeten nur einen Beitrag zur Stadtverschönerung leisten möchte, ist der Zweck damit erfüllt. Das dürfte aber kaum die Absicht sein. Will er die Marke in die Köpfe seiner potentiellen Kunden bringen, müsste diese auch wahrnehmbar eingesetzt werden.

Plakat Medecines sans Frontiere

Baileys



Suva

Noch schlechter kommts, wenn nicht mehr klar ist, für was eigentlich geworben wird. Das hier ist tolle Werbung für Twinings-Tee, aber sicher nicht für das Hotel Dolder Waldhaus.

Tee-im-Hotel

In der Jury sassen die üblichen Verdächtigen aus den Agenturen und ein Kunde. Eigentlich alles ausgewiesene Fachleute. Nur die Zielgruppe war nicht vertreten.