Feldschlösschen: Ganz einfach gegen den Durst.

Der authentische Brauer.

Haben Sie es gemerkt? Feldschlösschen hat den schrägen Auftritt mit den matterhorn-meisselnden Kobolden anscheinend beerdigt.

Jetzt sind wir zurück in der wirklichen Welt. Es wird gezeigt, wie das Feierabendbier des Büetzers entsteht: In einem Schloss mit einem Braumeister mit viel Erfahrung. Aber irgendwie kennen wir das von woanders her!? Richtig: Von Lindt. Die werben mit den "Maîtres Chocolatiers" seit Jahren im ähnlichen Stil. Und oha, es ist die gleiche Agentur.

Auf jeden Fall ist der Schritt richtig. Die Working-Class versteht das neue Konzept sicher. Die Frau hätte aber sicher lieber ein Corona.

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MS-Gesellschaft: Erklärungsbedürftiges Thema unbrauchbar umgesetzt

MS-Plakat

Wie immer bewertet die Redaktion des Personlich.com-Newsletters die Kampagne nicht. Dann übernehme ich das.

Die Künstler unter den Werbern sehen in dieser Kampagne einen ästhetischen Lichtblick in der immer reklamiger werdenden Werbewelt.

Ich nicht. Schade fürs Geld. Zumindest was den Plakateinsatz anbelangt. Oder können Sie das Logo erkennen, den Text entziffern und auch noch den Abstand zwischen den Plakaten deuten? Und das alles auch noch aus dem fahrenden Auto?

Als Anzeigendoppelseite in einer Zeitung hätte es wunderbar funktioniert. Wahrscheinlich hatte der Mediaplaner zum Zeitpunkt der Buchung keine Ahnung, wie die Umsetzung aussieht. Aber auch wenn er es gewusst hätte, auf die Erbsenzähler hört ja im Atelier eh keiner.

Casino Baden: Baden im Glück

Dem Delphin gefällts nicht so.

Da kommt doch Freude auf.

Also das ist jetzt wirklich gute Werbung. Richtig geil. Ich bin mir sicher, dass das die Zielgruppe angesprochen hat.

Kuoni: Das passt.

Ayers-Rock

Pyramiden von Zermatt

Taucherholung.

Wirz hat eine schöne Kampagne für Kuoni kreiert. Da muss man zweimal hinschauen und das ist gut so. Ich bin mir sicher, dass nicht alle die Motive wirklich "lesen" können. Aber für die gibt es ja jetzt dann Tui.

Cailler: Schuld sind die Werber?

Die Schoggi-Welt von Cailler.

Heute im Personlich.com-Newsletter: "Nestlé löst Verträge mit Schweizer Werbeagenturen auf".

Keine Erfolgsgeschichte für Nelly Wenger: Nach den Diskussionen rund um die verschwenderisch gestaltete Verpackung hat das Image der Marke gelitten, bevor sie neu positioniert war. Dann hat auch noch Denner öffentlich gegen die Preiserhöhung rebelliert, was auch nicht grad förderlich für den Erfolg war. Richtig schlecht waren aber anscheinend die Verkaufszahlen und das trotz einem Promotionsaufwand der mehr als doppelt so hoch lag, wie üblich für eine Neueinführung eines Produktes in der Schweiz.

Ich glaube nicht, dass da die Werber viel dafür können. Die Kampagne hat gut differenziert. Sie ist vielleicht etwas kühl rübergekommen. Aber geht es wirklich nicht ohne einen die Schokolade geniessenden Menschen zu zeigen?