Kuoni: Ferien fürs Auge

Oper-von-Rio

Eiffelturm-in-Shanghai

Maenneken-in-Rom

Die erste Welle der Kampagne gehörte im letzten Jahr zu meinen absoluten Favoriten.

Auch für die neuen Sujets muss/sollte man sich Zeit nehmen. Einen kurzen Loop aus dem Alltag in die Welt und wieder zurück. Erholung im Format F12 sozusagen. Auch wenn die Sujets zu detailreich sind für einen Strassenaushang, die Idee ist so schön umgesetzt, das lassen wir jetzt für einmal durchgehen.

Die Fortsetzung ist gelungen. Die Kampagne könnte noch endlos so weitergetrieben werden. Richtig anspruchsvoll wird’s dann mit einer richtigen Weiterentwicklung. Ich bin gespannt, wo die Reise noch hingeht.

Mediamarkt: Ganz billige Nummer



Zur Eröffnung von Sihlcity gab es eine schöne Kampagne von Wirz für den grossmundig angekündigten neuen Stadtteil. Hier mehr dazu.

Lustig und toll und in bester Tradition von "Ich bin doch nicht blöd" kommt der Spot für den dort angesiedelten Mediamarkt daher. Das macht Laune. Kuul Mon.

Actimel: Ganz schlecht gelaufen



Ich habe bezüglich Functional Food meine eigenen Abwehrkräfte entwickelt. Die Reklame dafür hat mir dabei geholfen.

Die Actimel-Testwochen sind vorbei. Sie erinnern sich, die mit der Geld-zurück-Garantie.

Und das Resultat ist verheerend. Anscheinend haben 2 von 10, also 20% der Tester die angekostete Ware zurückgeschickt. Offenbar liegt das Resultat aber über den Erwartungen. Sonst hätten die ja jetzt keinen neuen Spot draus gemacht. Oder wie versteht Ihr das?

Hier den Spot abrufen

Beldona: Ich spüre nichts







Beldona hatte mit Ihrer Dessous-Fashion-Night pr-mässig einen grossen Auftritt.

Von den Plakaten kann man das nicht sagen. Trotz der Buchung von bekannten Modellen ist die Sache sowas von unsinnlich geworden, das sieht mir eher nach Jelmoli-Katalog von 1991 aus. Hier stimmt irgendwie gar nichts.

Die Girls wirken statisch und verkrampft. Der Hintergrund ist ein undefinierbares Farbspiel ohne dass dabei irgendeinen Stimmung rüberkommt. Die Ausleuchtung ist langweilig.

Ja, sicher die Produkte sind einwandfrei erkennbar. Aber das kann ja nicht das Ziel sein. Sexy, Romantic und Free - nichts von dem kommt an.

War es das Ziel, einen korrekten Aufritt für Unterwäsche ohne Skandalpotenzial auszuhängen? Das ist gelungen. Da regt sich nichts. Weder in der Presse noch bei der Passantin oder deren Begleiter.

BlogCampSwitzerland

Hier-gehts-lang

Heute war ich im/am Blog Camp Switzerland. Paul ist überall. Wenn auch nicht offiziell angemeldet.

Für das Treffen wurde in Bloggerkreisen und auch ausserhalb heftig geworben. Es war eine tolle Veranstaltung. Blogger in voller Lebensgrösse. Kaum bleiche Geeks. Dafür erstaunlich viele Frauen. Keine Werber weit und breit. Kaum Medienleute. Gute Stimmung. Ein bisschen wie Firsttuesday annodazumal.

Auf jeden Fall ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren Dominik Tarolli, William Lüthi, Remo Uherek und Peter Hogenkamp.

Der Höhepunkt war, weil undercoverig mit Sonnenbrille und Baseball-Kappe getarnt, sich nicht mit richtigem Namen, nur mit benbit vorstellend, eben dieser mit einem Live-XSS-Hack bei Tilllate.

Der Vortrag stand unter dem Titel "Wie man sich mit einem Blog unbeliebt macht".

Das befürchte ich im Fall auch. Und darum bleibe ich betreffend genauer Koordinaten auch weiterhin zurückhaltend. Ich hoffe das ist rächt so.

PKZ + Feldpausch: Neue Kampagne ohne Neu sein zu wollen

Mann-in-Weiss

Patricia-guckt-boese

Schön, dass meine Arbeit hilft die Werbung zu verbessern.

Nach meinem Post vom letzten Herbst haben die Verantwortlichen von PKZ und Feldpausch die Kampagne angepasst.

Das unglaubwürdige, ewige "Neue" wurde endlich rausgenommen. Jetzt sind die Sujets noch reduzierter. Das ist sehr plakatgerecht.

Die Aufnahmen sind immer noch schön, die Models teilweise die selben, gucken aber etwas böser, zumindest Patricia. Sie schauen mir auch alle direkt in die Augen, was direkt anspricht.

Leider ist jetzt aber nichts mehr da, was den Auftritt von all den anderen Bekleidungskampagnen unterscheidet. Die Farbverläufe aus den alten Sujets waren zwar nichts wirklich Berauschendes, haben aber doch ein klein bisschen etwas Unverwechselbares rein gebracht.

Und weil ichs nur gut meine, hier ein Tipp:

PKZ-Mann-von-Paul

Feldpausch-Frau-von-Paul

Post: Pleitegeier oder Friedenstaube?

Taube

Wann habt Ihr das letzte Mal einen Brief verschickt? Eben. Darum wirbt die Post jetzt fürs serbelnde Kerngeschäft. Das tut sie mit dem naheliegensten Symbol, der Brieftaube. Die Wahl ist auf ein Relikt der Vergangenheit gefallen. Nostalgisch. Dagegen ist an sich ja nichts einzuwenden.

Aber die Bildwahl gibt mir grössere Rätsel auf und die Umsetzung finde ich nicht sehr gelungen.

Dieses Motiv. Was soll uns das Plakat da oben sagen? Ist die Mauer gefallen? Der Weltfriede ausgebrochen? Oder vielleicht das Monopol der Post gefallen? Das sieht aus wie aus einem Prospekt einer heilsversprechenden Sekte.

Und auch handwerklich habe ich einen Einwand: Der Vogel ist nicht gelb genug. Die Taube ist zu realitätsnah und erinnert mich an die verwahrlosten Viecher am See. Das Ganze in einem etwas comic-hafteren Stil umgesetzt, hätte eine sympathischere Erscheinung möglich gemacht.

Dass wir uns richtig verstehen. Ich habe nichts gegen die Briefpost als solche. In der vorweihnächtlichen Spendenbettelhochsaison habe ich nach Jahren der Abstinenz sogar Pro Juventute-Marken gekauft.

1801: Kurz und gut

1801

Sicher, die beiden 1818-er fallen auf. Aber sie hängen mir auch schon ziemlich zum Hals raus. Und da bin ich sicher nicht der Einzigste.

Am Besten gefällt mir mittlerweile der Auftritt von 1801. Effizienteres Werben als mit diesen 7 Sekündern kann ich mir nicht vorstellen. Und nach der unendlichen Schaltfrequenz gebe ich gerne zu: Ich weiss.

Die Website könnte die eine oder andere Zusatzinformation noch vertragen.

Spots anschauen
Politiker
Miss
Sportler

Giardina: Gehobenes Grün

Flower-Power-Messe-Zuerich

Ich hatte Glück mit dem Wetter in meiner Ferienwoche. Und nach ein, zwei Tagen gewöhnen sich auch die auf Bildschirme eingestellten Augen wieder ans Sonnenlicht.

Mehr sinnliches Frühlingsvergnügen für alle, deren Ansprüche bei der Begrünung nach mehr als einem Ficus im Wohnzimmer und Bambus auf dem Balkon verlangen, verspricht die Gartenmesse Giardina. Auch wenns draussen nochmals Winter wird.

Die Bewerbung gefällt mir gut. Sie macht Lust auf Grün. Die Illustration ist eigenständig und wertig. Sie unterstützt die angestrebte Positionierung. Die generelle Zurückhaltung mit/ohne Farbe ist wohltuend. Im Text stört das platte Lifestyle etwas und im Logo das Blau ein bisschen. Aber die Messe findet eben in Zürich und nicht in St. Gallen statt.

Als Inserat ist das wunderbar. Die Plakate sind knapp brauchbar. Hier wurde wieder einmal einfach das Inserat vergrössert. So einfach wäre es auch hier: Nur den allernötigsten Wann-Wo-Text drauflassen und das Logo schön gross reinstellen.

Mini: Unglaubliche Geschichten

Frau-will-Banane

Und nochmals gute regionale Händlerwerbung. Eher selten ist es, dass der Händler Gefühl für die Marke zeigt. "Abdrucke" ist für Gewöhnlich das Ziel und für den Bränd ist die Zentrale zuständig.

Entweder hat im Fall der Titan Garage der Importeur grosszügig mitfinanziert und damit auch -entschieden oder dann haben die an der Badenerstrasse wirklich soviel Stil. Ich weiss es nicht. Die beiden Spots auf jeden Fall umwerfend.

Spot Banane
Spot Superman


Pauls-Woche-des-Autos


So, das war der letzte Post zur Auto-Themenwoche. Jetzt gehe ich für ein paar Tage in die Ferien und mache deshalb auch eine Woche lang Blogpause.

Für diese Zeit empfehle ich Euch die folgenden Weblogs zum Thema:

Advico Y&R
Die Bündner
Futurecom Frog-Blog
JWT Hostettler Fabrikant
Wonderland
Zolls Texter-Blog

Bis später. Gruss aus dem Seefeld
Euer Paul Reinzeichner
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