16. Januar 2008
Wie bin ich ein gut angezogener Werber?

Als richtig guter Werber muss man sich in die Zielgruppe versetzen können, die Bedürfnisse des Kunden begreifen, aber vorallem auch gut aussehen. Und hier kann natürlich wieder allerlei daneben laufen.
Nachdem wir mit dem Auto gut angekommen sind, sollten wir auch mit unserer Kleidung die gewünschte Wirkung bei unserer Peer-Group erzielen.
Auch bei der Oberbekleidung gilt, dass Marken mit gewachsener Substanz zu bevorzugen sind. Sichtbare, gar aufgedruckte Label sollten tunlichst vermieden werden.
An die Kolleginnen: All die Kitsch-Labels von südlich der Alpen sind nicht tragbar. D&G und Gucci und nicht zu vergessen Cavalli. Gerade der geht ja überhaupt nicht.

Gut ist alles, was schlicht und ohne Bling-Bling daher kommt. Keine Diskussion zu Lisbeth Egli jetzt.
Auch die Herren müssen sich zurückhalten. Ein dunkler Anzug, ein weisses Hemd mit ohne Kravatte getragen reicht völlig aus:

Auch bei der Uhr sollte man wissen what time it is. IWC war mal. Nach dem 295ten Sondermodell der Speedmaster fällt Omega auch weg. Von den neuen kommt Hublot nicht in Frage. Dann halt ein Vintage-Modell:

Bei den Schuhen bietet sich von den einheimischen Marken nur Bally Scribe an.

Brille: Nein, nicht Fielmann, sondern Burrioptik. Die führen zum Beispiel das Schweizer Label Götti:

Geht doch. Und: Die klischeehaften Erwartungen beim Auftritt am Kundenevent dürfen durchaus befriedigt werden. Der Auftraggeber kauft mit den 17.65% ja nicht nur eine Kampagne, sondern ein Gesamtpaket. So habe ich das auf jeden Fall heute morgen wieder verstanden.



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